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Clubfitting, Schwungmechanik, Materialqualität
letzte Aktualisierung: 20 Mar 2019 00:30
  • Fitting nur für Fortgeschrittene??
    In den letzten Wochen hatten wir vermehrt Anrufe mit der Frage, ob wir auch ein Fitting für Anfänger machen würden oder ob wir uns nur um erfahrene/fortgeschrittene Golfer kümmern. Hier mal zusammengefasst: Beim Fitting geht es darum, den Golfschläger oder Schlägersatz bestmöglich an den Spieler anzupassen. Wir für uns machen ein biometrisches Fitting, welches uns erlaubt, den Schläger an die Statur oder die körperlichen Voraussetzungen des Spielers anzupassen. Der "Schwungcharakter" (hecktisch, kraftvoll, langsam ect.) ist auch schon bei einem Anfänger recht gut erkennbar und ändert sich im Laufe des Golfer-Lebens meist nicht sehr stark. Das heißt, wir können auch schon einen richtigen Schaft empfehlen. Das Kopfmodell ist von vielen anderen Faktoren abhängig und wichtig hierbei ist auch, wie der Spieler spielen möchte. Ist man ein Spieler, der sehr technik-affin ist oder ist man eher der "Genussgolfer" der einmal im Monat auf dem Rasen steht. Um jetzt die anfänglichen Frage zu beantworten: JA, ein Fitting ist für jeden, auch und vor allem für einen Anfänger sehr zu empfehlen. Passt der Schläger zum Spieler, wird sich die komplexe Bewegung, die man im Golfsport braucht, leichter entwickeln lassen. Passt der Schläger nicht, muss man kompliziertere Bewegungen machen, um z.B. eine falsche Schaftlänge zu kompensieren. Für uns ist es sehr wichtig JEDEN Kunden so gut wir können zu beraten. Wir geben uns bei einem Anfänger nicht weniger Mühe als bei einem Profi.
  • Rumpfbeugung und Trefferqualität
    Moin Zusammen, ich bin schon länger der Sucht verfallen, meinen Ball ordentlich nach vorne bewegen zu wollen. Ende letzten Jahres dann ein sehr tiefes Loch, absolut gar keine Bewegungskoordination mehr, der lokale Pro half mir in Minuten mit der Aufgabe "schlag mal einen Cut". Das hat zwar die grundsätzliche Bewegungsintention wieder in eine Richtugn gelgenkt, mit der ich umgehen konnte, aber ich kam nicht wirklich druckvoll an den Ball. Vor 2-3 Jahren war ich bei Heiko und immer wieder erinnere ich mich mit Erstaunen an die Sessions mit ihm - normalerweise trage ich Handschuhe, um meinen Griffdruck lockern zu können, nur bei ihm war ich in der Lage auch ohne Handschuh total tiefenentspannt zu schwingen, selbst bei Regen - schon seltsam. Jedenfalls hab ich meinen Schwung versucht wieder in alte, bei Heiko gelernte Bahnen zu bekommen und tierisch Probleme gehabt, wieder Druck auf den Ball zu bekommen, halt das typische 4. 5. Rillengefühl, was immer ich versucht hatte, mündete in relativ dünnen Treffern. Bei weiteren Versuchen bin ich dann durch vermehrte Unterarmrotation auf eine deutlich erhöhte Balance durch den ganzen Schwung gestossen. Erst jetzt war ich, durch diese wiedergefundene Balance, in der Lage die gute alte Hand-Wand-Übung sauberer durchzuführen, allerdings fehlte mir da noch eine Komponente, da ich auch jetzt noch öfter Treffer auf der Spitze unten hatte. Die Tage bin ich über ein Video von David Duval gestolpert, in dem er sein Schwunggefühl in der Transition beschrieb mit dem Werfen des Schlägers durch den Ball, ist schon interessant, wie der Treffmoment DTL bei ihm, dem von Furyk ähnelt. Duval hab ich 2014 bei der Open gesehen und leider trifft er nicht mehr so viel..... Gestern dann die Erkenntnis, durch deutlichere Rumpfbeugung meinerseits auf gefühlte 30° fielen alle Bausteine zusammen. Ich stehe jetzt gefühlt deutlich mehr "über" dem Ball und kann meine Hände wesentlich besser und einfacher an den Ball bringen und habe mit "cruising speed" deutliche Distanzzuwächse, fast schon wieder auf altem Niveau. Es bringt an der Stelle wenig, das in Metern auszudrücken, da ich auf der Range war mit mittelmäßigen Rangebällen und Gegenwind, aber im Vergleich zu vorher ca 20% mehr. Je länger die Schläger allerdings werden, umso mehr habe ich noch Koordinationsschwierigkeiten, den Schläger frei laufen zu lassen, das werde ich mir heute nochmal ansehen. Beste Grüße
  • Re: Rumpfbeugung und Trefferqualität :: Reply
    All das was du beschreibst findest du genau so bei Shawn Clement, es gibt mindestens 500 kostenlose YouTube Videos von ihm. Tiefer runterbeugen, Schlägerwerfen, Griffdruck, dazu noch etliche Videos zu Thema besserer Ballkontakt und mehr Kompression. Such mal das Video ‚predict perfect contact every time‘ Shawn Clement, hier wirst du das kleine Problemchen dünner Ball Kontakt schnell überwinden lernen.
  • Re: Rumpfbeugung und Trefferqualität :: Reply
    Hallo Blade, besten Dank für Deinen sicherlich gut gemeinten Tip mit SC. Ich hatte mir vor ein paar Jahren einige seiner Videos angesehen und womöglich ist er ein hervorragendes Bewegungstalent. Ich bin allerdings bei dem Versuch der Umsetzung seiner Grasswhip mehrfach beinahe umgefallen und habs dann aufgegeben. Obwohl ich über Schwunggewicht (lol, besser Übergewicht auf beiden Seiten der Wirbelsäule) verfüge, oder gerade weil, hab ich das nicht annähernd akzeptabel koordiniert bekommen. Wie dem auch sei, heute nur noch ca 1% dünn getroffen und das waren jeweils Vollgasschwünge, welche ich nur in ganz seltenen Fällen noch mache. Ich denke die Beschreibung von Duval, die rechte Hand "auf der Plane" laufen zu lassen, kommt meinem Schwunggefühl ziemlich nahe und bei den Treffern die ich habe kümmert mich das Aussehen meines Rückschwungs nicht die Bohne. Lange Eisen reissen ab und an <2% gepusht nach rechts aus, der Rest drawed leicht und manchmal <1% "reisse" ich nen Pulldraw halt 10m nach links. Könnte aber auch an den Schäften liegen, bekomme momentan etwas viel Whip und einen für mich ungewöhnlich hohen Ballflug auf den Nippon S, ich versuchs morgen nochmal mit dem 6.5er PX. cheers
  • Re: Mike Austin :: Reply
    Bestimmt hat jeder so seine eigenen Vorlieben, für mich waren die hauptsächlichen Gründe, die mich 2 Jahre davon abhielten, zu Heiko zu fahren folgende: - ich treffe den Ball oft ziemlich gut, jetzt ne "andere Technik" - bestimmt verliere ich jegliches Gefühl und falle im Leistungsspektrum extrem ab. - meine Fehler möchte ich verringern - bestimmt verliere ich jegliches Gefühl und falle im Leistungsspektrum extrem ab. - ich kann nicht glauben, dass es "einfach ist"- bestimmt verliere ich jegliches Gefühl und falle im Leistungsspektrum extrem ab. 2 Jahre, immer mal wieder drüber nachgedacht, dann endlich gemacht! Naja, verlorene Zeit im Nachhinein! a) Heiko kann die Dinge sehr präzise vermitteln und schätzt aus meiner Sicht seine Eleven richtig ein. Mich zB hat er durch ein 20 minütiges Tal der Tränen geschickt, bis ich die Bewegung "verstanden" hatte und sie langsam ausführen konnte. Danach ging es dann relativ fix bis zum cruising speed. b) er schafft es auch, einem sinnvoll zu vermitteln, warum genau der Baustein oder der Baustein kritisch ist zu verstehen, das ist nicht bei jedem gleich, sondern die Info ist individuell. c) danach begleitet er die weiteren Fortschritte. Als Typ ist er, wenn man mit ihm übern Platz geht, anstrengend, zumindest für mich, er macht gefühlt 30cm längere Schritte und fackelt nicht lange rum mit seiner Wedge in der Hand, wenn er lief, war ich im Trab ;-), das war aber auch das einzig ansatzweise kritische was ich zu meinem Besuch bei Ihm mitteilen könnte. Leistungsloch: mitnichten! Riesen Verbesserung? naja, von 10 auf 7 sind 30%, bei entsprechendem Trainingsaufwand ist da sicher deutlich mehr drin! Sein MA_Konzept ist schlüssig, relativ einfach und nachhaltig. Mittlerweile bin ich ü50 und komme noch ganz gut mit der AK30 zurecht, die Jungen sind einfch megalang bei uns, da drived ein Junior schonmal 240 mit dem Eisen 5.... kann aber unterm Strich auch nicht signifikant besser scoren. Mir ist mittlerweile folgendes wichtig: solide Länge und wenig Lagen in der Wallachei, somit kaum/keine verlorenen Bälle. Dauerbaustelle: putten, jedes Jahr der gleiche Aufwand, bis man nach der Winterpause wieder in Form kommt, bei mir hilft weder Puttteppich noch Puttinggrün auf der Dachterrasse, einzig und allein die TWs Übung den Putter konstant zwischen 2 Tees durch zu lassen, blöd, aber ich hab noch nix besseres gefunden. cheers